26.07.2026

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  • Heute wieder super geschlafen, dank Klimaanlage
  • Draußen ist es einfach zu warm
  • Kurz nach 9:00 Uhr gehen wir zum Buffet, ist sehr gut
  • Ich stehe wie immer verwirrt an der Kaffeemaschine und kann nichts lesen
  • Ich drücke auf das russische Wappen, in der Hoffnung, dass ich es vielleicht auf Englisch umstellen kann
  • … geht sogar auf Deutsch
  • Ich drücke auf schwarz-rot-gold, finde den Cappuccino-Knopf und lass mir diesen raus
  • Dann will ich den nächsten russischen Kaffee-Junkie beobachten, wie der/die sich zu helfen weiß
  • Die sollen sich auch mal wie ich fühlen, wenn man einen Kaffee will und nichts lesen kann
  • Dann kommt aber leider der Tellerwäscher vorbei, stutzt an der Kaffeemaschine, überlegt eine Weile, dann drückt er fünf mal rum und schon ist alles wieder auf Russisch
  • Schade…
  • Da ich noch nicht so vergesslich bin, konnte ich mir merken, welchen Knopf ich für den nächsten Cappuccino drücken muss – oben rechts
  • Louis geht schon mal aufs Zimmer, die Reservierung für das Hotel in Moskau hat noch nicht ganz geklappt
  • Die Reservierung hat Gott sei Dank nicht geklappt – das Zimmer war deshalb so billig, da es keine Fenster hatte, und Bad und WC auf dem Gang waren
  • Louis sucht ein anderes Hotel, findet eins, bucht es und bekommt auch sofort die Bestätigung vom Hotelchef
  • Es liegt zwischen dem ersten Ring und dem zweiten Ring
  • Kein Gefängnis, also mit Fenster und eigenem Bad und WC
  • Ich mache einen Plan, was wir heute noch alles erobern können
  • … anschauen können
  • Danach ruhen wir uns noch ein wenig aus
  • Draußen ist es sehr heiß und drückend
  • Kurz nach 14:00 Uhr kommen Wolken und es wird ein wenig angenehmer
  • Wir laufen die 1,8 km zur Wolga runter
  • Was hier einem auffällt, alles ist sauber, abends fahren die Kehrmaschinen durch die Straßen
  • Im Stadtpark liegt kein Papierschnipsel oder Zigarettenstummel rum
  • Tagsüber wird in den Unterführungen gekehrt
  • Es läuft kein Pack rum und niemand wirft einfach Zeug auf den Boden
  • Wir schauen uns den „Feuerlöscher“ an, der erste Feuerwehr Rettungsdampfer, der an zwei Kriegen teilgenommen hat
  • Wir laufen an der Wolgapromenade entlang und buchen eine zweistündige Schifffahrt
  • Wir bestellen uns auf dem Schiff einen Cappuccino und Louis ein hellblaues Giftgetränk
  • Wir fahren wieder am Museum vorbei, nebendran das Pawlow-Haus, dann das nicht fertige Riesenrad und das Stadion von Rotor Wolgograd
  • Im Hintergrund die Mutter-Heimat-Statue
  • An der Anlegestelle wieder angekommen, laufen wir weiter die Wolga entlang
  • Wir kommen an einem gepanzerten U-Boot vorbei, welches im Glaskasten eingelagert ist
  • Dieses U-Boot wurde mal zufällig am Boden der Wolga gefunden
  • Danach laufen wir zur Statue zu Ehren Lenins
  • Auf dem Weg zum Hotel finden wir den russischen Schuhladen „rieker“
  • Als hätte der Laden auf dem Weg sein müssen, denn Louis benötigt dringend Schuhe
  • Heute ist Sonntag, und der Schuhladen hat trotzdem auf
  • Louis findet sogar relativ schnell, was nicht gewöhnlich ist, die perfekten Schuhe
  • Wir kaufen die und laufen zum Hotel zurück
  • Dann duschen, umziehen und wir gehen diesmal raus ins Restaurant
  • Dort bekommen wir die Speisekarte, keine Bilder drauf, kein QR-Code, und wir stehen wieder wie der Ochs vor‘m Berg
  • Nach langem hin und her bekommen wir erklärt, dass es hier nur Pasta und Salate gibt
  • Wir gehen 300 m weiter, da gibt es ein Steakhaus – mit englischer Speisekarte
  • Dort essen wir, und es war gut
  • Im Hotel gehe ich noch 1 Stunde ins Fitness und Louis arbeitet
  • Den Hotel-Fehler machen wir diesmal nicht mehr, ich buche ein Hotel in Borissoglebsk, welches wir morgen ansteuern wollen
  • Dann ist auch der letzte Tag in Stalingrad beendet, wir haben viel erlebt und viel gesehen
  • eine lohnenswerte Stadt mit viel Geschichte – keine schöne Geschichte, aber Geschichte

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