03.08.2026

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  • Um 9:00 Uhr den Wecker gestellt, um 8:00 Uhr schon aufgestanden
  • Die Brut schläft noch
  • Ich hole mir einen Kaffee vom Frühstücksbuffet und gehe wieder zurück aufs Zimmer
  • Zimmer ist relativ, eigentlich ist es eine kleine Ferienwohnung
  • Frühstücksbuffet ist auch relativ, es gibt nur Brot, Butter, Wurst und Käse
  • Aber sie hat mich nach Omelette oder Rührei gefragt
  • Als Louis endlich wach wird, gehen wir frühstücken
  • Wir haben einen Plan für heute – das erste ist aber Wäsche waschen.
  • Die Hotelfrau hat uns einen Waschsalon, nicht weit entfernt von hier, ausgemacht
  • Nach dem Frühstück packt jeder seine schmutzige Wäsche in eine Tüte, und wir laufen mit dem kleinen Drecksack durch Sankt Petersburg
  • Schräg gegenüber vom Hotel steht Sergei Moronovich Kirov als Statue
  • Er war ein Mitglied der KPdSU und ein enger vertrauter Stalins
  • Wir laufen am Narva-Triumphbogen vorbei, den wir gestern mit dem Motorrad umrundet haben
  • Im Waschsalon angekommen wird es wie gewöhnlich nicht leicht – die Anleitung ist auf Russisch
  • Dank Google Übersetzer bekommen wir das nach einer angemessenen Zeit hin
  • Die Waschmaschine läuft jetzt 1:14
  • Wir beginnen unseren Rundgang mit Sankt Petersburg, und wollen heute Abend die Wäsche rausholen und in den Trockner werfen
  • Wir laufen zur U-Bahn-Station und kaufen dort Fahrkarten – wir bekommen Münzen, anstatt Karten wie in Moskau
  • Aber es funktioniert
  • Unser erstes Ziel ist die Peter-und-Paul-Festung
  • Wir fahren mit der U-Bahn, müssen einmal umsteigen und kommen direkt dort an, wo wir hin wollen
  • Man merkt, wir sind jetzt absolut Großstadt erprobt
  • Wir schauen uns die Kathedrale von innen an
  • Anschließend laufen wir noch über die gesamte Festung und gehen dann über die Troitzkiybrücke auf‘s Marsfeld
  • Ja, das heißt wirklich so, weil es nach dem römischen Kriegsgott Mars benannt wurde
  • In der Mitte des Marsfeldes brennt ein Feuer zu Ehren der Kämpfer für die Revolution und der Gefallenen
  • Hinter dem Marsfeld laufen wir durch den Michailowski-Garten und sehen daneben das Saint Michael‘s Castle
  • Im Garten begegnen wir dem russischen Kunstmuseum
  • Nicht verwechseln mit dem bekannten Eremitage
  • Das ist ein paar Kilometer weiter, hat aber heute zu
  • Hinter dem Garten laufen wir direkt auf die Blutskirche oder Erlöserkirche zu
  • Wir machen Bilder von außen und innen, und es ist immer das gleiche – Prunk und Protts!
  • Neben der Kirche fahren wie in Venedig Boote auf dem Fluss
  • Man wird auch überall auf Bootsfahrten angesprochen
  • Absolut touristisch hier, im Gegensatz zu Moskau
  • Nach einer Cappuccino-und Brezel-Pause laufen wir die Fußgängerzone hoch und direkt auf die Kasaner Kathedrale zu 
  • wir gehen auch rein, koschd nix
  • Die erste Kathedrale heute, die nichts kostet
  • Wir beobachten die Leute ein bisschen 
  • Manche kommen in die Kirche rein und bekreuzigen sich 5x oder 10x, manche hören gar nicht mehr auf
  • Innen drin ist eine lange Schlange vor einem Bild
  • Der/die Vorderste steigt zwei Stufen hoch, betet, und küsst dann das Bild
  • Daneben steht eine Putzfrau mit einem Feudel in der Hand, die nach dem siebten oder achten Knutscher das Bild wieder abwischt
  • Ich bin mal vor gelaufen und wollte schauen, wer auf dem Bild ist
  • Ich konnte es leider nicht erkennen – ich bin es aber nicht
  • Wir gehen wieder raus und sehen einen S65 Maybach Langversion vorbeifahren
  • Wir haben noch nie so viele Maybachs und AMG‘s wie in Moskau oder Sankt Petersburg gesehen
  • Wir laufen weiter und kommen zur Isaakskathedrale, mit einer goldenen Kuppel oben drauf
  • Wir sitzen davor im Isaakpark und schauen in der Gegend rum 
  • Nach einer gemütlichen Pause gehen wir zum Automaten und wollen auf die Kathedrale ganz nach oben
  • Leider nimmt der Automat keine Geldscheine
  • Ich frage einen Russen, ob er uns helfen kann – er bezahlt sofort mit Karte und ich gebe es ihm in bar
  • Sofort hilfsbereit und unkompliziert, ohne Probleme
  • Wir steigen die Treppen rauf und haben eine herrliche Aussicht über Sankt Petersburg
  • Anschließend gehen wir zur U-Bahn und fahren zurück zum Waschsalon
  • Nach dreimal umsteigen und einmal in die falsche Richtung gefahren, sind wir an unserer Station
  • An jeder U-Bahnstation sitzen Sicherheitskräfte in einem Häuschen vor Monitoren und beobachten, dass sich keine Messerstecher auf den Bahnhöfen reinschleichen
  • Darin könnte man Verbesserungspotenzial für einige Länder Europas sehen
  • Wir laufen zum Waschsalon, die Wäsche ist fertig gewaschen
  • Während ich die Wäsche von unten nach oben in den Trockner lade, studiert Louis die Anleitung
  • Dank Google Übersetzer ist das gar nicht so schwer
  • Der Trockner läuft und wir laufen in unsere Ferienwohnung zurück
  • Duschen und anschließend in Richtung Waschsalon zu einem Restaurant
  • Da wir nichts Russisches finden, gehen wir zum Chinesen
  • Der Chinese war ok, nichts Besonderes, aber ok
  • Nach dem Essen gehen wir zuerst einkaufen und dann zum Waschsalon zurück, unsere Wäsche ist trocken
  • Wir machen dort Pause mit einem Twix
  • Die Wäsche packen wir in Tüten und nehmen sie ins Hotel
  • Leider ist die nette Hotelfrau nicht mehr da… halt wegen dem Zusammenlegen
  • Wir trennen die Wäsche nach bestem Wissen und Gewissen, und den Rest machen wir morgen

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