- Für 9:00 Uhr hatten wir den Wecker gestellt
- Seit 7:00 Uhr konnte ich nicht mehr schlafen
- Leider ging heute Nacht das WLAN nicht mehr, somit konnte ich im Internet nichts mehr machen
- Habe dann heute Morgen gleich die Homepage fertig gemacht, und alles online gestellt, damit es keine Kritik aus Kölleda gibt 😉
- …
- Wir gehen zum Frühstück, es gibt Buffet, reichlich und war ganz gut
- Wir diskutieren, wie die nächsten Tage aussehen sollen
- Die Straßen nach Jekaterinburg und bis Sibirien werden wohl nicht interessanter sein als die letzten zwei Tage
- Spannender wird es dann wahrscheinlich eher erst im Ural und in Sibirien
- Wenn wir Jekaterinburg auslassen würden, könnten wir in den Großstädten wie Moskau, Sankt Petersburg und Murmansk noch mehr Tage einplanen
- …
- Wir suchen jetzt erst mal eine Bank, bestenfalls eine Wechselstube
- Ich hole meine Knitterscheine aus meinem Gürtel (in der Hoffnung, die akzeptieren das doch) und wir laufen mit 2000 € Bargeld durch Wolgograd
- Was wir auch schon in Russland festgestellt haben, wenn man bar bezahlt, bekommt man circa 15 % Rabatt gegenüber Karte
- Die erste Bank hat uns abgewiesen, dann die zweite Bank auch
- Bei der dritten Bank konnten wir dann endlich tauschen
- Allerdings mussten wir am Automaten vorher eine Nummer ziehen – zum Glück konnte man den Kollegen auf Englisch umstellen
- Maximal aber nur 1000 €
- Und da wir keinen festen Wohnsitz hier in Russland haben, gingen letztenendes nur 400 €
- Mein kompletter Reisepass wurde eingescannt
- Ich gab ihr meine 400 € Knitterscheine
- Jeder einzelne Schein wurde durch eine Maschine gescannt, und schließlich hat sie mit einer Lope ebenfalls jeden einzelnen Schein noch mal angeschaut
- Alles war okay, selbst das Geknitterte war ihr egal
- Dann gab sie uns einen Tipp, 300 m weiter wäre wieder eine Bank
- Wir gehen zur nächsten Bank, auch da können wir tauschen
- Sie wollte auch einen festen Wohnsitz, unser Hotel hat ihr dann schließlich doch gereicht
- Ich gab ihr meine restlichen 1600 €, davon 80 Zehnerscheine, die ich aus Bulgarien aus dem Automat hatte
- Sie hat auch wieder jeden einzelnen Schein angeschaut, davon 29 Zehner mir zurückgegeben – ist wohl Falschgeld
- Dann habe ich noch auf einem russischen Formular 5 Haken setzen und unterschreiben müssen – was auch immer das war
- Vielleicht hab ich ja jetzt 5 Spülmaschinen gekauft
- Aber das wäre gar nicht so schlimm, denn meine daheim ist kaputt – und die anderen 4 kann ich ja verkaufen
- …
- Letztenendes konnten wir hier 1310 € tauschen
- Jetzt haben wir wieder genügend Bargeld, welches nach unserer Rechnung ca. zweieinhalb Wochen reicht
- Jetzt ist 13:00 Uhr, der halbe Tag vorbei, und wir sind im Hotel
- Gegen 13:30 Uhr laufen wir los
- Louis‘ eSIM funktioniert nicht, dafür geht das GPS einwandfrei – sehr wichtig!
- So kommen wir gezielt überall hin
- Wir fahren mit dem Linienbus ein paar Stationen, um die 3 km zu überbrücken
- Der Fahrer hilft uns und sagt, wo wir aussteigen können
- Und er will gar kein Geld
- Wir besuchen den History Park – die Geschichte Russlands von 1918 bis heute
- Super gemacht mit Bildschirmen überall, Touchscreens… – leider kann man nichts auf Deutsch umstellen, geschweige denn auf Englisch
- Und russisch habe ich in der Schule leider nicht gehabt
- Sehr schade…
- Wir laufen runter zur Wolga, gehen dort ein bisschen entlang und steigen wieder in den Linienbus Richtung Kriegsmuseum
- Vor dem Museum stehen Tafeln mit der Geschichte der Kapitulation Deutschlands im zweiten Weltkrieg, auf Russisch und sogar auf Deutsch
- Das Museum ist auch interessant, mit deutschem Audioguide
- Nach dem Museum haben wir uns einen Cappuccino und einen Muffin verdient
- Wir beschließen, noch zwei Nächte hier zu bleiben, allerdings müssen wir das Hotel wechseln
- Wir laufen zu dem Hotel von gestern mit dem kleinen Museum – es sind leider andere Mädels an der Rezeption
- Das Hotel ist von Samstag bis Montag leider ausverkauft
- Sie verweisen auf ein Hotel 200 m weiter
- Wir laufen rüber und die haben sogar ein Zimmer frei für diese beiden Nächte
- Wir buchen
- Danach laufen wir 3,8 km zu unserem Hotel zurück
- Insgesamt haben wir bestimmt 10 km heute in den Beinen
- Jetzt ist 19:30 Uhr, und der übliche Ablauf beginnt – duschen, umziehen, essen gehen
- Wir essen wieder hier im Hotel, diesmal tschetschenisch – Lamm mit Nudeln und Knoblauchsauce
- War gut
- Anschließend gehen wir aufs Zimmer, wir sind platt



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