24.07.2026

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  • Für 9:00 Uhr hatten wir den Wecker gestellt
  • Seit 7:00 Uhr konnte ich nicht mehr schlafen
  • Leider ging heute Nacht das WLAN nicht mehr, somit konnte ich im Internet nichts mehr machen
  • Habe dann heute Morgen gleich die Homepage fertig gemacht, und alles online gestellt, damit es keine Kritik aus Kölleda gibt 😉
  • Wir gehen zum Frühstück, es gibt Buffet, reichlich und war ganz gut
  • Wir diskutieren, wie die nächsten Tage aussehen sollen
  • Die Straßen nach Jekaterinburg und bis Sibirien werden wohl nicht interessanter sein als die letzten zwei Tage
  • Spannender wird es dann wahrscheinlich eher erst im Ural und in Sibirien
  • Wenn wir Jekaterinburg auslassen würden, könnten wir in den Großstädten wie Moskau, Sankt Petersburg und Murmansk noch mehr Tage einplanen
  • Wir suchen jetzt erst mal eine Bank, bestenfalls eine Wechselstube
  • Ich hole meine Knitterscheine aus meinem Gürtel (in der Hoffnung, die akzeptieren das doch) und wir laufen mit 2000 € Bargeld durch Wolgograd
  • Was wir auch schon in Russland festgestellt haben, wenn man bar bezahlt, bekommt man circa 15 % Rabatt gegenüber Karte
  • Die erste Bank hat uns abgewiesen, dann die zweite Bank auch
  • Bei der dritten Bank konnten wir dann endlich tauschen
  • Allerdings mussten wir am Automaten vorher eine Nummer ziehen – zum Glück konnte man den Kollegen auf Englisch umstellen
  • Maximal aber nur 1000 €
  • Und da wir keinen festen Wohnsitz hier in Russland haben, gingen letztenendes nur 400 €
  • Mein kompletter Reisepass wurde eingescannt
  • Ich gab ihr meine 400 € Knitterscheine
  • Jeder einzelne Schein wurde durch eine Maschine gescannt, und schließlich hat sie mit einer Lope ebenfalls jeden einzelnen Schein noch mal angeschaut
  • Alles war okay, selbst das Geknitterte war ihr egal
  • Dann gab sie uns einen Tipp, 300 m weiter wäre wieder eine Bank
  • Wir gehen zur nächsten Bank, auch da können wir tauschen
  • Sie wollte auch einen festen Wohnsitz, unser Hotel hat ihr dann schließlich doch gereicht
  • Ich gab ihr meine restlichen 1600 €, davon 80 Zehnerscheine, die ich aus Bulgarien aus dem Automat hatte
  • Sie hat auch wieder jeden einzelnen Schein angeschaut, davon 29 Zehner mir zurückgegeben – ist wohl Falschgeld
  • Dann habe ich noch auf einem russischen Formular 5 Haken setzen und unterschreiben müssen – was auch immer das war
  • Vielleicht hab ich ja jetzt 5 Spülmaschinen gekauft
  • Aber das wäre gar nicht so schlimm, denn meine daheim ist kaputt – und die anderen 4 kann ich ja verkaufen
  • Letztenendes konnten wir hier 1310 € tauschen
  • Jetzt haben wir wieder genügend Bargeld, welches nach unserer Rechnung ca. zweieinhalb Wochen reicht
  • Jetzt ist 13:00 Uhr, der halbe Tag vorbei, und wir sind im Hotel
  • Gegen 13:30 Uhr laufen wir los
  • Louis‘ eSIM funktioniert nicht, dafür geht das GPS einwandfrei – sehr wichtig!
  • So kommen wir gezielt überall hin
  • Wir fahren mit dem Linienbus ein paar Stationen, um die 3 km zu überbrücken
  • Der Fahrer hilft uns und sagt, wo wir aussteigen können
  • Und er will gar kein Geld
  • Wir besuchen den History Park – die Geschichte Russlands von 1918 bis heute
  • Super gemacht mit Bildschirmen überall, Touchscreens… – leider kann man nichts auf Deutsch umstellen, geschweige denn auf Englisch
  • Und russisch habe ich in der Schule leider nicht gehabt
  • Sehr schade…
  • Wir laufen runter zur Wolga, gehen dort ein bisschen entlang und steigen wieder in den Linienbus Richtung Kriegsmuseum
  • Vor dem Museum stehen Tafeln mit der Geschichte der Kapitulation Deutschlands im zweiten Weltkrieg, auf Russisch und sogar auf Deutsch
  • Das Museum ist auch interessant, mit deutschem Audioguide
  • Nach dem Museum haben wir uns einen Cappuccino und einen Muffin verdient 
  • Wir beschließen, noch zwei Nächte hier zu bleiben, allerdings müssen wir das Hotel wechseln
  • Wir laufen zu dem Hotel von gestern mit dem kleinen Museum – es sind leider andere Mädels an der Rezeption
  • Das Hotel ist von Samstag bis Montag leider ausverkauft
  • Sie verweisen auf ein Hotel 200 m weiter
  • Wir laufen rüber und die haben sogar ein Zimmer frei für diese beiden Nächte
  • Wir buchen
  • Danach laufen wir 3,8 km zu unserem Hotel zurück
  • Insgesamt haben wir bestimmt 10 km heute in den Beinen
  • Jetzt ist 19:30 Uhr, und der übliche Ablauf beginnt – duschen, umziehen, essen gehen
  • Wir essen wieder hier im Hotel, diesmal tschetschenisch – Lamm mit Nudeln und Knoblauchsauce
  • War gut
  • Anschließend gehen wir aufs Zimmer, wir sind platt
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Kommentare

Ein Kommentar zu „24.07.2026“

  1. Avatar von Schnuffel
    Schnuffel

    Hey ihr beiden,
    das sieht alles sehr gut aus. 😊👍🏻
    So langsam habt ihr euch ja eingegroovt.
    Tolle Tour bis hierhin.
    @Micha, gib Bescheid, wenn es Kritik aus Kölleda gibt. Dann schimpfe ich mal.😉
    Viel Spaß und noch mehr Abenteuer wünsche ich euch.
    Achso, und alles Gute zur bestandenen Gesellenprüfung @Louis.
    Gruß aus Bad Schön Bibra

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