06.08.2026

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  • Kurz nach 8:00 Uhr wachen wir beide auf
  • Die Betten sind eine Katastrophe, dermaßen durchgelegen
  • Als Bauchschläfer schläfst du im Hohlkreuz
  • Trotzdem ganz gut geschlafen
  • Ich brühe mir meinen eigenen Kaffee auf, mit deutschem Kaffeepulver, russischer Milch und russischen Wasser
  • Schmeckt sehr gut
  • Louis stellt über ChatGPT die heutige Route mit einigen Sehenswürdigkeiten zusammen
  • Dann will er ins Restaurant frühstücken, in dem wir gestern zu Abend gegessen haben
  • Wahrscheinlich haut er sich die süßen Kalorien rein
  • Als Profisportler bevorzuge ich die gesunde Banane und Apfel
  • Heute Nacht hat es geregnet
  • Jetzt scheint schon wieder die Sonne – es soll aber nur 16-20° werden
  • Der lange Pulli liegt bereit
  • Louis kommt zurück, er war erst beim Bäcker
  • Dort hat das bezahlen nicht geklappt – wahrscheinlich, weil der 5000er Schein zu groß war
  • Dann lief er ins Restaurant von gestern und hat dort gleich zu Mittag gegessen – Taigaschnitzel
  • Wir packen unsere Maschinen und kommen gegen 10:50 los
  • Unser erstes Ziel ist nach 70 km ein Wasserfall
  • Wir fahren los und kurz vor Ortsende kommt ein Militärgebiet – das GPS versagt für ein paar Kilometer
  • Wir fahren auf die Hauptstraße wieder durch Wald
  • Es ist wenig Verkehr
  • Wenn wir überholen wollen, fahren die Autos meist rechts ran und blinken kurz, als Zeichen, wir können vorbei
  • 8 km vor dem Ziel müssen wir von der Hauptstraße links abbiegen und Richtung Wasserfall
  • Die Straße endet vor einer Schranke, und es sind viele Autos und Touristen da
  • Wir bezahlen Eintritt und laufen zum Wasserfall
  • Schön, aber mit den norwegischen Wasserfällen nicht zu vergleichen
  • Das kleine Museum ist auch noch sehenswert
  • Nach circa 40 Minuten laufen wir wieder zu unseren Maschinen 
  • Auf dem Weg zum Ausgang läuft uns ein Motorradfahrer entgegen
  • „Hi Guys“… Vitali spricht uns in perfekten Englisch an
  • Dann die üblichen Fragen – er ist sehr erstaunt, wo wir herkommen und welche Tour wir schon gemacht haben
  • Er findet es sehr schade, dass so wenige Touristen in Russland sind – die letzten Jahre waren es viel mehr
  • Tja, die Lügenpresse verbreitet halt Angst und Schrecken
  • Wir fahren weiter zum nächsten Programmpunkt
  • 35 km weiter soll es ein Feld mit Lavasteinen geben
  • Wir fahren los und es beginnt zu regnen
  • Nach 30 km biegen wir von der Hauptstraße ab und kommen wieder an ein touristisches Ziel
  • Auch hier müssen wir Eintritt bezahlen 
  • Schöner Ausblick – unten am Fluss wäre ein idealer Platz zum Wildcampen
  • Auf dem Weg zu unseren Motorrädern treffen wir wieder Motorradfahrer 
  • Mitri und (?), sie kommen aus St. Petersburg und machen einen Ausflug 
  • Er fährt eine 1300er GS
  • Plausch auf englisch, Bild gemacht, schön war’s 
  • Es geht weiter, 101 km bis zur nächsten Attraktion 
  • Wir kommen an eine Baustelle, es wird einspurig, mit Ampelschaltung
  • Motorradkonform stellen wir uns vorne an
  • Die Fahrt verläuft ansonsten ohne besondere Vorkommnisse, es regnet nicht
  • Dort angekommen, wenig Tourismus, nur ein Päarchen im Suzuki Jimny
  • Gedenkstätte zu Ehren der Erschossenen während des Großen Terrors 1937 und 1938
  • Hier hat man irgendwann mal ein Massengrab entdeckt und demzufolge die Gedenkstätte errichtet
  • Die Studienreise geht weiter, diesmal nicht so weit
  • Ein paar Kilometer weiter biegen wir wieder von der Hauptstraße ab und fahren ein paar 100 m durch den Wald
  • Wir kommen an ein großes Betonfeld direkt am See 
  • Ein Auto und Wohnwagen stehen noch hier, sonst ist niemand da
  • Jetzt ist 16:00 Uhr, es früh, aber ideal zum Wildcampen hier
  • Wir laufen über das Plateau und überlegen, wo wir schlafen könnten
  • Ich checke meine E-Mails, ein Hotel hat zurückgeschrieben, wir können kommen
  • Wir überlegen…
  • Wir müssten noch 3 Stunden fahren
  • Der Platz wäre hier auch toll, direkt am See
  • Wir diskutieren
  • Wir entscheiden hier zu bleiben
  • Wir wollen zum Supermarkt und uns Essen kaufen – es fängt an zu regnen
  • Laut Wetter App liegt die Regenwahrscheinlichkeit zwischen 20:00 Uhr und 23:00 Uhr bei 40 % 
  • Wir fahren in strömenden Regen zum Supermarkt und kaufen ein
  • Danach regnet es nicht mehr – wir fahren wieder zum See
  • Dort fängt es erneut an zu regnen
  • Wir bauen unser Zelt auf und legen die Sachen ins Trockene
  • Nachdem die Zelte stehen, hört es wieder auf
  • Jetzt haben wir die letzten Wochen und auch bei schönstem Wetter die Nächte immer in einem Hotel verbracht
  • Jetzt, wo es regnet, zelten wir
  • Hoffen wir mal das Beste, denn wir wollen ja noch kochen
  • Der Russe mit dem Wohnwagen kommt zu uns gelaufen
  • Er bruddelt was auf Russisch
  • Über Google Übersetzer machen wir ihm klar, dass wir ihn nicht verstehen
  • Er googelt selber und hält uns das Handy hin
  • Wir sollen aufpassen, hier hätte es viele Vipern
  • Oh…
  • Wir googeln erst mal
  • Vipern sind angeblich giftigen Schlangen, und sie gibt es hauptsächlich hier in Karelien
  • Na herzlichen Glückwunsch
  • Sie halten sich im Wald und in Sumpfgebieten auf
  • Ich hatte vorhin überlegt, mein Zelt im Wald aufzustellen, weil der Boden so moosig und weich war
  • Ich glaube, direkt am Ufer stehen die Zelte jetzt besser
  • Tolle Aussichten!
  • Und was machen wir morgen früh, wenn wir…
  • Dann gehen wir morgen früh zum… halt nicht in den Wald
  • … sonst hätten wir es verkackt
  • Oder die große Viper beißt die kleine Viper ab
  • Nachdem es eine Weile nicht mehr regnet, fangen wir an zu kochen
  • Zwiebel schneiden, Knoblauch schneiden, Speck schneiden – Nudeln kochen
  • Es gibt Nudeln mit Käsesahnesauce
  • Das Wetter hält, wir kochen und essen
  • Anschließend wird gespült und aufgeräumt
  • Wir sitzen noch gemütlich zusammen bei kühlem Wetter, aber ohne Regen
  • Die Stechmücken beginnen auch langsam ihr Werk – das erste mal in diesem Urlaub
  • Louis hat sich schon mit Kokosöl eingerieben
  • Gegen 21:00 Uhr beginnen wir mit unserer Arbeit – es bleibt weiterhin trocken
  • Es ist herrlich draußen am See zu sitzen, die Stille, der Sonnenuntergang, der sich gerade hinter den Wolken abspielt
  • Wir genießen…

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