31.07.2026

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  • Seit 7:00 Uhr bin ich schon wach und trinke den hauseigenen Kaffee
  • Ich plane unseren heutigen Tag
  • Wir wollen zum Stalin-Bunker, Kreml, evtl. Mediacenter, dann zum Ostankino-Tower, von dem wir einen Überblick über ganz Moskau haben und anschließend irgendwie zurück zum Hotel 
  • Für den Turm benötigen wir unsere Reisepässe
  • Ich schaue mir die U-Bahnverbindungen über ChatGPT an und fotografiere alles ab
  • Gegen 11:00 gehen wir los ins zweite Abenteuer Moskau
  • Wir laufen zur U-Bahn, die finden wir auf Anhieb
  • Wir steigen ein, wieder aus, steigen um, und steigen dann wieder aus
  • Hat wunderbar geklappt, dank ChatGPT
  • Jetzt noch 5 Minuten zum Bunker laufen
  • Im zweiten Anlauf haben wir den Bunker erreicht
  • Wir kommen rein, und es beginnt gerade eine Führung, wir schließen uns an
  • Wir zahlen einen horrenden Preis für den Eintritt und den Audioguide in Englisch
  • Nach ein paar Meter fatzt mir schon das Kabel vom Kopfhörer – stabile Sache
  • Louis gibt mir sein linkes Ohr
  • Wir laufen 18 Stockwerke nach unten
  • Wir gehen dem Führer und den restlichen Russen hinterher
  • Er spricht laut und deutlich, halt auf Russisch
  • Wir schauen einige Räume an, und hören dem Audioguide auf Englisch zu
  • Immer wieder machen die Leute Bilder
  • Dann mache ich auch mal in einem Raum ein Bild von einem Modell der Bunkeranlage
  • Gerade in diesem Raum darf man nicht fotografieren, ich werde angeschnauzt
  • Hm…
  • Die Bunkeranlage war ganz interessant – interessanter wäre es gewesen, wenn man was verstanden hätte
  • Nach der Führung gehen wir noch auf‘s Klo und stehen anschließend alleine da
  • Wir fragen nach dem Ausgang, und sie schickt uns wieder die Treppen hoch
  • Gibt es hier keinen Aufzug?
  • Wir laufen die 18 Stockwerke nach oben
  • Als wir oben sind, laufen wir am Aufzug vorbei – danke für den Tipp
  • Wir gehen raus, zum Fluss runter und laufen am Neckar von Moskau zum Mediencenter, 2 km
  • Der virtuelle Flug über Moskau ist leider ausgebucht, bzw. um 18:00 Uhr wäre die nächste Vorführung
  • Wir entscheiden uns für eine andere Aufführung, einen 360° -Kinofilm über die Kola-Halbinsel, Sibirien und Kamtschatka
  • Russland ist ein wunderschönes Land
  • Leider viel zu groß, um alles in einem Leben zu erkunden
  • Hier in diesem Park, welcher 2018 gebaut wurde, auch wo das Mediencenter jetzt steht, stand damals das Hotel Rossia
  • Das nächste Ziel ist der Kreml – wir nehmen unsere Füße in die Hand und laufen los
  • Im Gegensatz zu gestern ist heute viel mehr Menschenmenge unterwegs
  • Wir laufen wieder über den Roten Platz, bleiben vor dem Mausoleum von Lenin stehen
  • Gestern war eine lange Schlange, da wollten sie ihn alle sehen, heute ist hier gar nichts mehr los – es interessiert niemanden mehr
  • Wahrscheinlich ist er heute Nacht gestorben
  • Wir gehen weiter in den Park Richtung Kasse und laufen wieder an den beiden Eingefrorenen vorbei
  • Die Kasse ist ein Stückchen dahinter, ohne Schlange
  • Wir kaufen zwei Karten, gehen zum Eingang und sind plötzlich mitten im Kreml
  • Wir sehen die Rüstkammer, einige der Kathedralen, Paläste und die Museen
  • Um 16:00 Uhr haben wir schon drei von vier Programmpunkten abgehakt
  • Wir gehen zur U-Bahn-Station Bibliothek, wie uns das ChatGPT heute Morgen gesagt hat – das nächste Ziel ist der Tower
  • Dann sind wir ein wenig überfordert – zu viele U-Bahn-Möglichkeiten
  • Um‘s Eck ist ein Infoschalter, wir fragen die Dame – die zuckt nur mit den Schultern
  • Keine Ahnung, nix verstehen – Jaja, nix verstehen WOLLEN!
  • Toll, für sowas bist du eigentlich da!
  • Wir stehen da wie bestellt und nicht abgeholt
  • Ich suche nach was Jungem, die können eher Englisch
  • Eine junge Frau läuft vorbei, ich spreche sie an, und sie kann tatsächlich Englisch
  • Zufälligerweise haben wir auch noch den gleichen Weg – kommt einfach mit, meint sie
  • Dann hilft sie uns noch beim Fahrkartenkaufen – die von gestern hatten wir jetzt aufgebraucht
  • Wir fahren eine Station und müssen noch umsteigen
  • Dort geht es dann hoch und runter, nach links und nach rechts
  • Ob wir das alleine gefunden hätten?
  • Wir steigen in die Anschlussbahn und fahren fünf Stationen
  • Die Frau recherchiert und sagt uns noch, welchen von den fünf U-Bahn-Ausgängen wir nehmen müssen, um zum Turm zu gelangen
  • Super Service, wir bedanken uns herzlich
  • Wir steigen aus, nehmen Ausgang Nummer 2 und sehen von weitem schon den Turm
  • Wir laufen 20 Minuten hin
  • Am Eingang wird man wie am Flughafen kontrolliert
  • Erst danach kommt man zur Kasse
  • Die Kassiererin erklärt uns, dass die Kasse für Barzahlung einen technischen Defekt hat und es mindestens 30 Minuten dauert
  • Uff…
  • Ich gehe zu einem Halb-Chinesen, der mir vorhin schon auf Englisch geholfen hat und frage ihn, ob er unsere Karten mit seiner Kreditkarte kaufen würde – ich gebe ihm das Geld in bar
  • Ja, klappt auch wunderbar
  • Die Eintrittskarten müssen personalisiert werden, welche dann mit dem Reisepass abgeglichen werden
  • Wir bekommen unsere Eintrittskarten und laufen die 200 m zum Eingang
  • Dort müssen wir wieder durch eine Kontrolle wie am Flughafen – und die Reisepässe werden abgeglichen
  • Dann kommen wir zum Aufzug und fahren 337 m nach oben
  • Mega Ausblick über Moskau
  • Von oben sieht man, dass die Stadt eigentlich im Wald gebaut ist
  • Es ist so viel grün in der Innenstadt
  • Wir bleiben vielleicht 30 Minuten und fahren mit dem Aufzug dann wieder runter
  • Anschließend geht es 20 Minuten zur U-Bahn
  • Wir halten uns an ChatGPT, finden die richtige Bahn, fahren neun Stationen und steigen an unserer Haltestelle von heute Morgen wieder aus
  • Nun sind wir vom Norden Moskaus durch die Innenstadt und bis südlich zwischen dem ersten und zweiten Ring gefahren
  • Alles hat mit der U-Bahn perfekt geklappt
  • wir laufen 10 Minuten heim, duschen und gehen danach essen
  • Ich probiere die russische Spezialität Borschtsch
  • Borschtsch ist ein herzhafter, tiefroter Gemüse-Fleisch-Eintopf, der vor allem aus Rote Beete, Weißkohl und Rindfleisch besteht
  • Der Eintopf war ok, obwohl es eher wie Suppe war
  • Wir kommen gegen 23:00 ins Hotel, wir sind platt – wieder sehr viel gelaufen

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