30.07.2026

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  • Um 7:30 Uhr geht der Wecker, denn um 9:00 Uhr wollen wir uns mit Klim an der Metro treffen
  • Wir frühstücken ein bisschen und laufen dann die 30 Minuten zur Station
  • Vor dem Hotel machen wir noch ein Bild

  • Es gibt viele Spielplätze in der Innenstadt, und alles sauber
  • Wir sehen unterwegs, wie so oft in Russland, viele Luxus-Automarken, unter anderem viele Mercedes

  • Wir treffen Klim – das letzte Mal haben wir uns auf dem Slowboat in Laos getroffen und dort auch kennengelernt
  • Wir laufen zum Fluss Moskwa runter und gehen an der Promenade entlang
  • Wir sehen die roten Gebäude, die ehemaligen Produktionsgebäude der Süßwarenfabrik „Roter Oktober“
  • Davor ist das Denkmal vom Zaren Peter I. der Große auf einem großen Schiff

  • Auf der anderen Seite ist der Dom mit goldener Kuppel – die Kathedrale ist ein bedeutendes historisches und kulturelles Wahrzeichen Moskaus

  • Wir laufen am Kreml entlang und um ihn herum

  • Anschließend gehen wir über die „Floating Bridge“, welche im Zaryadje-Park steht, von der man aus einen schönen Ausblick auf den Fluss hat, sowie auf eine Residenz, in der man teure Wohnungen kaufen kann
  • Im Zaryadje-Park stand angeblich mal das Hotel Rossia mit 5000 Betten, in dem wir damals im April 1998 mit dem VfB zum Halbfinale um den Europapokal der Pokalsieger übernachtet hatten
  • Das Hotel wurde abgerissen, und der Zaryadje-Park gebaut

  • Wer laufen zum Roten Platz und wollen das Mausoleum von Lenin anschauen – leider ist eine große Menschenschlange davor, das haben wir uns dann nicht angetan

  • Platz der Exekution, der auf dem Roten Platz steht
  • Hier kamen früher Menschen hin, die gelogen haben – heute arbeiten die bei der Zeitung oder im Radio

  • Wir gehen weiter um den Kreml herum Richtung Eingang
  • 100 Meter davor stehen zwei Soldaten stocksteif Wache
  • Wir kommen gerade zur Wachablösung – 2 Soldaten laufen im Gleichschritt und mit Gewehr zu den beiden Eingefrorenen
  • Starker Regen kommt, dann hört es wieder auf

  • Wir laufen zum Eingang und wollen den Kreml von innen sehen – keine Schlange davor, Gott sei Dank
  • Dann das Schild: „Kreml donnerstags geschlossen“
  • Oh man…!!! Das ist ärgerlich!!! Warum ist heute Donnerstag!?!
  • Ausgerechnet heute!
  • Okay, morgen ist auch noch ein Tag…

  • Weiter südlich kommen wir zur Statue des Großfürsten Wladimir mit dem Kreuz und dem Schwert in der Hand

  • 200 Meter entfernt steht eine Bücherei mit bis zu 350 Jahre alten Büchern

  • Wir machen Pause in einem sehr teuren Kaffee – ist halt mitten in Moskau

  • danach gehen wir zu dem Dom mit der goldenen Kuppel
  • Eintritt zum Schwabenpreis – umsonschd, koschd nix
  • Der Cleverste von uns drei hat lange Hosen an – die anderen beiden müssen leider draußen bleiben
  • So schaue ich mir gemütlich den Dom von innen an
  • Als ich rausgehe, sind die beiden Kurzhösler weg
  • Ich schau mich ein wenig um und höre plötzlich „hey Stuttgarter!“
  • Wer kennt mich hier mitten in Moskau?
  • Ich lerne Nikolai aus Paderborn kennen
  • Er kommt ursprünglich aus Russland, wohnt aber seit 1990 in Paderborn
  • Bis ist gestern sei er noch mit einer Hose vom SC Paderborn rumgelaufen
  • „Anfang Oktober sind wir Gegner“ – jaja, wird eine schwierige Saison für uns, meint er
  • Klim und Louis kommen und wir machen ein Erinnerungsfoto zu viert

  • Wir verabschieden uns und laufen durch einen Park mit vielen Schachbrettern
  • Einige Leute spielen auch Schach
  • Dann kommen wir an Plakaten vorbei, welche Chefs einiger Bezirke in Russland aufzeigen – dazu noch geschichtliche Hintergründe

  • Dann kommen wir in die Arbat Street, eine 1 km lange, historische Straße im Zentrum Moskaus
  • Plötzlich ein Platzregen, wir stellen uns unter, direkt vor dem Aeroflot-Gebäude
  • Mit Aeroflot bin ich damals im April 1998 nach Moskau geflogen – damals war’s kalt, gewonnen haben wir trotzdem
  • Wir laufen durch die Straße und schauen uns einige Geschäfte an
  • Eine Bilderreihe mit der Geschichte vom Ende des Krieges ist aufgestellt

  • Danach gehen wir zur Metro und fahren zwei Stationen bis zum Siegesmuseum
  • Offiziell ist es das „Zentralmuseum des Großen Vaterländischen Krieges“
  • Wir steigen an der tiefsten Untergrundstation in Moskau aus, fahren mit der Rolltreppe hoch und laufen auf einen knapp 142 m hohen Obelisken zu, der vor dem Museum steht

  • Das Museum ist interessant und berichtet über den sowjetischen Sieg im Zweiten Weltkrieg und über den Krieg gegen die Nazis aus der Ukraine

  • Im Hintergrund sind die vielen Geschäfts-Hochhäuser im Zentrum Moskaus

  • Nach dem Museum ist es 15:30 Uhr und wir total kaputt – jetzt sind wir 7 Stunden auf den Beinen, mit Ausnahme der kurzen Pause in dem Café
  • Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal so viel gelaufen bin
  • Mit Ausnahme mein Marathon vor anderthalb Wochen
  • Wir sind weit weg von unserem Hotel
  • Klim erklärt mir die Möglichkeiten zum Hotel
  • Zwei Stationen mit der blauen Linie, dann umsteigen, eine Station mit der roten Linie, und dann noch zwei Stationen mit der Orangenen
  • Puh… und in welche Richtungen?
  • „Dann gibt es noch die Möglichkeit mit dem Uber, das kostet aber…“ – Nehmen wir!!!
  • Ohne große Diskussion bestellt Klim das Uber und bezahlt online – geht nicht anders
  • Ich gebe ihm das Geld in bar
  • Das Uber kommt, wir verabschieden uns und bedanken uns herzlich für die tolle Reiseführung
  • Hätte nicht besser sein können, als mit einem Einheimischen durch Moskau zu laufen
  • Das wäre nur mit dem Reiseleiter Bohnet zu toppen gewesen
  • Der Uberpilot rast mit 90 Sachen durch die Stadt, rechts an den Autos vorbei und links an den Autos vorbei
  • Dicke Luxuskarossen kreuzen unsere Wege
  • … und der Uber hält direkt vor unserem Hotel – unbeschadet
  • wir steigen aus dem Auto, kriechen ins Hotel und legen uns aufs Bett
  • Wir sind platt – Louis schläft

  • Zwei Stunden später laufen wir 900 Meter zum Restaurant, Louis hat gegoogelt, gute Rezessionen
  • Wir gehen rein, ist das ein Inder…!
  • Jetzt sind wir in Russland und gehen indisch essen
  • Wenn wir nicht schon 18,93 Kilometer in den Beinen hätten, wir hätten ein anderes Restaurant gesucht
  • So blieben wir und es hat auch gut geschmeckt
  • Über den Supermarkt laufen wir nach Hause ins Hotel und ins Bett

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